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Helmscherode
Am Nordostrand der nach dem Höhenzug Heber benannten „Heberbörde“ findet man das landschaftlich reizvoll gelegene 140-Seelen-Dörfchen Helmscherode. Es liegt etwa 197 Meter über dem Meeresspiegel und ist ein Bauern- und Handwerkerdorf welches noch heute landwirtschaftliche Familienbetriebe und eine Tischlerei mit über 150-jähriger Geschichte beheimatet.
Helmscherode ist mit seinen 45 Wohnhäusern mit 59 Haushalten ein beliebter Wohnort, vor allem für junge Familien. Die Entfernung zur Stadtmitte beträgt circa acht Kilometer. Besonders sehenswert und denkmalgeschützt ist die über 380-jährige Gutskapelle, die heute im Besitz der Ev. Kirchengemeinde Gehrenrode-Helmscherode ist und in der regelmäßig Gottesdienste stattfinden.

Kapelle Helmscherode© Stadt Bad Gandersheim Die Kapelle gehörte zuvor der Gutsherrn-Familie Keitel. Wilhelm Keitel, 1882 in Helmscherode geboren, war als Chef des Oberkommandos der Wehrmacht ranghöchster deutscher Soldat im Zweiten Weltkrieg. 1946 wurde er bei den Nürnberger Prozessen als Kriegsverbrecher zum Tode verurteilt und hingerichtet.
Der Ausgestaltung des dörflichen Ortsbildes und Gemeinschaftslebens in Helmscherode widmen sich der im Jahre 2003 gegründete Bürgerverein mit seinen rund 50 Mitgliedern und die Freiwillige Feuerwehr, die neben den Aufgaben des vorbeugenden Brandschutzes und des Löschwesen regelmäßig Dorffeste und Braunkohlwanderungen organisiert.
Dörfliche Einrichtungen sind Dorfgemeinschaftshaus, Feuerwehrgerätehaus, Spielplatz und Friedhof. Gewerbebetriebe in Helmscherode sind Bau- und Möbeltischlerei, Backstube mit Bio-Backwaren, Friseurmeisterin und fünf landwirtschaftliche Ackerbau-Betriebe.
| Herr M. Rademacher | |
| Ortsvorsteher HelmscherodeHelmscherode 33 37581 Bad Gandersheim | |


